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SV Unteralpfen - VfR Horheim-Schwerzen 0:2

Nun ja, immer noch mit Katerstimmung nach dem ärgerlichen 3:3 gg. Krenkingen (was - wie bereits erwähnt - vor dem Spiel ein Geschenk gewesen wäre) ging es nun zu einer Mannschaft auf den Berg, die für ihren Kampfeswillen bekannt ist und es nicht leicht machen wird.

Zum Frust kam jetzt noch das Fehlen von sechs Spielern aus dem eigenen Kader hinzu, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht dabei sein können. (Spielführer 1 + 2, Chancentod A. H. aus W., klein Nikki, Jojo sowie Methusalem D. B. aus H.) Ersatz zu finden war für die Verantwortlichen nicht so einfach, ist aber zur vollsten Zufriedenheit gelungen.

Achja, hätte jetzt beinahe noch die regelmäßigen meteorologischen Daten unterschlagen: kurz vor dem Anpfiff um ca. 17:59,23 Uhr waren es immer noch 27,8°C, Regenwahrscheinlichkeit bei 0% aber dafür gab es auf der Höhe wechselnde Winde aus allen Richtungen bei 3 – 4 (in Böen bis 5) Beaufort.

So, es versprach nun im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Spiel zu werden. Und es ging auch gleich munter los. Bereits in der Startphase (nach 3.“) hatten die Brüder Eduard und Sergej Z. bereits jeweils die Chance zu einem Netzzappler. Kurz darauf (10.“) folgte bereits die nächste sehr gute Chance durch den Nachwuchsspieler Ali D.
Ähm, ja – Unteralpfen spielte auch und hatte in der 12. Minute einen Freistoß erhalten, den sie bereitwillig Alex K. in die Arme schossen … Mehr gab es bis dato nicht, konnten sie auch nicht, denn ohne Ball ist das nämlich schwierig. Die „funny-frisch“-Werber waren Spielverderber und mochten den Ball nicht hergeben, trotz Widerstand der Gastgeber.
So erspielten sich die Wutachtäler bereits in der 14. Minute die nächste Großchance, abermals durch Ali. D. Schliesslich war es Sergej Z. irgendwie zu blöde, schnappte sich den Ball und legte einen etwa 50,304 m Sprint hin, umspielte ein paar Abwehrstatisten und setzte den Grundstein zum Sieg mit dem 0:1 für die Gäste.
Mit dem Vorsprung im Rücken überließen die Schwarz/Gelben mal wieder den Ball an die körperbetont, aber zumeist fair spielenden Herren aus Unteralpfen, die in der 18. Minuten tatsächlich zum 2. Mal auf das Tor vom Alex gefahrlos schießen durften.
Zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass sich Sergej Z. bei dem oben erwähnten ca. 3 km Sprint leider eine Verletzung zuzog und in der 30. Minute ausscheiden musste. Für ihn kam das fussballerische Urgestein Sepp I. zum Zuge.
Die erste Torchance überhaupt hatte Unteralpfen gerade mal in der 40. Minute, während Horre in ständiger Manier sich Chancen erspielte. Auch das Urgestein setzte mit einem (Fehl-) Schuss seinen Akzent, bevor es in die Pause ging.

Zwischenzeitlich brachte der immer noch vorhandene Wind ein paar Wolken, welche die Sonne verdeckten und es leicht kühler wurde. Das Spiel hingegen blieb heiß und die mitgereisten Fans aus dem Tal hatten bis eine tolle VfR Leistung gesehen.

Weitere Chancen erspielte sich der VfR gleich wieder zu Spielbeginn, doch die Chancenauswertung ließ leider wieder etwas zu Wünschen übrig. Gut, Ali D. kann nichts dafür, wenn sich der Pfosten seinem Kopfball entgegen wirft. Eine weitere, durch die Gastgeber erspielte echte Chance ergab sich ohne Über- bzw. Untertreibung gerade erst in der 65. Minute, bis sich dann unsere Abwehr einen Schnitzer erlaubte und Unteralpfen die dritte und letzte Möglichkeit (78.“) zum Einnetzen hatte.
VfR Horheim drückte und drückte auf das Tor, das zunehmend körperbetonte Spiel geriet so langsam aus den Fugen zu geraten. Ein glasklarer Foulelfmeter wurde verweigert und bei einem weiteren Geschehen wenige Minuten später dann (wohl irgendwie) korrigiert. Mittlerweile war die 82. Spielminute angebrochen, als wieder Zielke - diesmal der Ede - den Spielstand auf 0:2 erhöhte, nachdem er sich den Ball für den FE zu recht legte und mit all seiner unendlich langen Erfahrung in aller Ruhe klassisch versenkte. Dies obwohl bei Unteralpfen ein Elfmeterkiller im Tor stand.
Glücklicherweise liegt neben dem Rasen gleich der Parkplatz, und so konnte für die restlichen sieben Minuten eine weitere Einwechslung eines Urgesteins erfolgen. Den Rollator konnte Walter somit neben der Linie abstellen. Nichts desto trotz nahmen die Gastgeber wenige Minuten später aus Frust keine Rücksicht auf den Alten und traten auf dunkel-gelber Weise gegen seine Lieblingsknochen. Sehr zum Unwillen des Eigentümers. Es gab zudem nur gelb.

Zum Abschluss muss ich unbedingt folgendes erwähnen: Auf dem Platz stand ein kunterbunt gemischter Haufen mit zwei A-Jgd.-Spieler, zwei Urgesteine etc. pp., die in dieser Konstellation noch nie ansatzweise gespielt hatten. Das Spiel und die Mannschaftsleistung jedoch war absolut klasse. Einzelne Namen hervorzuheben wäre nicht gerecht.

Verfasst am: 17.05.12, 10:31    Nächste »